Der Ursprung der Coronavirus-Epidemie in China ist wahrscheinlich ein Markt der zentralchinesischen Stadt Wuhan. Dort wurden Fisch, Fledermäuse, Schlangen und weitere Wildtiere gehandelt. Das Virus wurde von Tieren auf den Menschen übertragen. Seither wird das Virus von Mensch zu Mensch übertragen. Seit sich das nCoV schon fast auf der ganzen Welt ausgebreitet hat und fast stündlich neue Verdachts- oder Krankheitsfälle veröffentlicht werden, greift die Unsicherheit und die Angst um sich.

Da sich das Virus in der Schweiz rasch ausbreitet, ist die Strategie für die Diagnostik geändert worden: solange wir nicht genügend Kapazität zur Testung aller Verdachtsfälle haben, werden werden in den Arztpraxen vorerst nur folgende Personen getestet:
Personen mit erhöhtem Risiko für Komplikationen, das heisst:

  • über 65 Jahre
  • Diabetes
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • chronischen Atemwegserkrankungen
  • Erkrankungen und Therapien, die das Immunsystem schwächen
  • Patienten mit Krebserkrankungen
  • Bluthochdruck
  • Gesundheitsfachpersonen, die in einer Gesundheitseinrichtung arbeiten
  • Personal von Alters-und Pflegeheimen
  • Schwere Symptome, d.h. Notwendigkeit, ein Spital aufzusuchen
  • Um uns und den Notfallstationen zu helfen, Sie richtig zu beraten:

Rufen Sie uns oder das Aerztefon unter 0800 33 66 55 an und lassen Sie sich beraten.
Gehen Sie auf keinen Fall unangemeldet in eine Arztpraxis oder ins Spital.
Sollten Sie unangemeldet bei uns oder in einem Spital erscheinen, verhalten Sie sich unsolidarisch: sie blockieren den Platz von schwerer Erkrankten und gefährden uns, die Sie behandeln. Sie riskieren, wieder nach Hause geschickt zu werden und später kommen zu müssen.
Wir sind telefonisch oder über unsere Kontaktseite erreichbar. Wir werden Ihnen genaue Anweisungen geben, wann Sie Ihren Termin haben und wie Sie sich beim Aufsuchen der Praxis zu verhalten haben.
Falls wir Sie untersuchen, müssen Sie eine Atemschutzmaske mitbringen, unsere Vorräte sind knapp. Wir werden nur stärker Erkrankten Atemmasken abgeben können.

Auf der laufend aktualisierten Info-Seite des BAG finden Sie immer die neuesten Informationen zur Entwicklung in der Schweiz.
Auf der Seite der Gesundheitsdirektion Zürich finden Sie die zusätzlich im Kanton gültigen Verhaltensregeln.

Wissenswertes zum nCov und COVID-19 im Artikel der „NZZ am Sonntag“ vom 15.03.2020

Auf diesem Youtube-Video erfahren Sie, wie Sie mit zwei Küchentüchern und zwei Gummibändern eine einfache Schutzmaske selber herstellen können. Die Masken genügen für etwa 2 Stunden….